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Medien

 

Medienmitteilung

1. Berner Chansons Tage: Gitarre, Stuhl, Mikrofon – ein Rückblick

(22.02.2016)

Das Berner Chanson lebt! Das haben die 1. Berner Chansons Tage (19. bis 21. Februar 2016) eindrücklich bewiesen. Ausverkaufte Vorstellungen und ein begeistertes Publikum. An der abschliessenden Podiumsdiskussion wurde kontrovers über das Genre diskutiert.

Rund fünfzig Jahre nach den ersten Auftritten der Berner Troubadours ist das Berner Chanson zu seinen Ursprüngen zurückgekehrt – in die Kellerlokale der Berner Altstadt. An zwei Abenden traten im Café Marta und im Kunst- und Kulturhaus visavis sechs Chansonniers auf, je drei pro Abend. Sie wechselten vom einen ins andere Lokal, sodass das Publikum in beiden Kellern dasselbe Programm mitbekam – allerdings in anderer Reihenfolge. Und dieses Publikum erschien zahlreich: An beiden Abenden war der letzte Stuhl besetzt. Ein paar Zuschauer/-innen mussten auf den Stufen der steilen Treppen Platz nehmen, die in den Berner Untergrund führen. Insgesamt wurden 250 Tickets verkauft.

Sechs Künstler, drei Generationen, zwei Abende

Den ersten Abend bestritten Ädu Baumgartner (Trubädur), Mischa Wyss und Ruedi Stuber, der zweite Abend gehörte Rolf Marti, Oli Kehrli und Jacob Stickelberger. Das Publikum sah damit drei Generationen Berner Chansonniers in der reinen Substanz am Werk. Gitarre, Stuhl und Mikrofon waren die einzigen erlaubten Hilfsmittel; keine Begleitmusiker/-innen, keine Showeffekte. Nur Texte und Akkorde. Dass Jacob Stickelberger an die 1. Berner Chansons Tage reiste, war ein besonderes Highlight. Der Doyen des Berner Chansons tritt nur noch selten auf. Das Publikum dankte es ihm mit herzlichem Applaus.

Der Abschluss des Mini-Festivals bildete ein Werkstattgespräch zum Genre des Berner Chansons. Was unterscheidet den Chansonnier vom Liedermacher? Welchen Einfluss hatte das Genre auf den Mundartrock? Und: Steckt im Berner Chanson noch ein innovativer Kern oder ist es längst zum gutbürgerlichen «amuse-bouche» verkommen? Unter der Leitung von Beat Hugi diskutierten Martin Hauzenberger, Samuel Mummenthler und Nils Althaus. Das Publikum wurde in die höchst kontroverse Diskussion einbezogen.

Erste, zweite, dritte Berner Chansons Tage?

Ein Name durfte an den 1. Berner Chansons Tagen natürlich nicht fehlen: Mani Matter. Die Festival-Besucher/-innen konnten sich an zwei thematischen StattLand-Führungen unter dem Titel «Ein Berner Namens Matter» auf die Spuren des Urvaters des Berner Chansons machen.

Ob aus den 1. Berner Chansons Tagen eine Tradition wird, ist noch offen. Die Organisatoren werden eine Analyse vornehmen und danach entscheiden. Am Interesse des Publikums dürfte es jedenfalls nicht scheitern.

Download Medienmitteilung vom 22.02.16

Download Medientexte vom 24.01.16

Bilder

Medienspiegel 2016

20Minuten (16.02.16)
SRF-Regionaljournal Bern/Freiburg/Wallis (20.02.16)

Medienauskünfte

Christian Liengme
079 582 05 67
christian-liengme@bluewin.ch

Über uns

 

Idee

Seit etlichen Jahren erlebt das Berner Chanson mit neuen Stimmen eine eigentliche Renaissance. Die verschiedenen Interpreten treten allerdings weitgehend für sich auf, wodurch die Öffentlichkeit diese «Bewegung» nicht in ihrer Gesamtheit und Vielfalt wahrnimmt – ganz anders als zu Zeiten der «Berner Troubadours», der «Berner Chansonniers» und der «Berner Trouvères».

Die Berner Chansons Tage präsentieren einen Querschnitt der aktuellen Berner Chansons-Szene. Sie ermöglichen Neu- und Wiederentdeckungen und bieten den Interpreten eine Vernetzungsplattform.

Organisation

Christian Liengme (Idee und Programmierung), Rolf Marti (Idee und Programmierung), Anja Stapelfeldt (Sponsoring und Kommunikation), Adrian Marthaler (Veranstaltung)

Kontakt

info@bernerchansons.ch

Partner

Café Martha