Interpreten

Ädu Baumgartner

Ädu Baumgartner

Ädu Baumgartner alias Trubädur ist seit 2012 mit eigenen Chansons unterwegs. 2014 entstand sein erstes abendfüllendes Programm, die CD dazu erschien im Oktober 2015. Ädu Baumgartners Lieder sind unterhaltsam, nachdenklich, lustig. Die Pointen sitzen, die Reime sind perfekt. Er reiht sich nahtlos in die Reihe bekannter Berner Troubadours ein.

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Mischa Wyss

Mischa Wyss

gehört zu den erfolgreichsten Vertretern der neuen Berner-Chansons-Generation. Seit 2009 steht er auf der Bühne, 2010 veröffentlichte er sein Debut-Album. Mischa Wyss überzeugt mit gewitzten Texten, die nie an Tiefgang vermissen lassen. Mit zartbesaiteter Gitarre und spitzem Bleistift zieht er seine Bahnen und hinterlässt unverkennbare Tonspuren.

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Ruedi Stuber

Ruedi Stuber

schreibt seit über 40 Jahren Chansons. 1972 stiess er zu seinen musikalischen Vorbildern, den Berner Troubadours. Viele seiner rund 150 Chansons sind auf Tonträgern zu hören. Ruedi Stuber verdichtet, was er sieht und erlebt, zu feinsinnigen, ironischen und spitzzüngigen Texten. 2013 erhielt er den Preis für Literatur des Kantons Solothurn.

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Rolf Marti

Rolf Marti

gehörte 1992 zu den Gewinnern des kantonalen Mundartwettbewerbs «Bärndütschi Sonx». Nach 18 Jahren Bühnenabsenz kehrte er im Herbst 2015 zurück. Rolf Marti weiss formal Konventionelles mit eigenständigem Ausdruck zu füllen. Seine Texte zeichnen sich aus durch funkelnde Ironie, feine Wortspielereien und perfekte Reime.

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Oli Kehrli

Oli Kehrli

gehört zu den «Aushängeschildern» der aktuellen Berner Chansons-Szene. Demnächst erscheint seine dritte CD. Oli Kehrlis Lieder sind es Wert, genau hinzuhören und darüber nachzudenken. Seine Pointen regen zum Schmunzeln an und vermitteln tiefgründige Botschaften, die ausgefeilten Reime sind aus treffend gewählten Worten aufgebaut.

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Jacob Stickelberger

Jacob Stickelberger

gehört zu den Gründervätern des Berner Chansons und tritt nur noch an ausgewählten Anlässen auf. Als Rechtsanwalt ist er mit den Ränken des menschlichen Denkens vertraut. Die Hauptpersonen seiner Lieder müssen sich häufig durch wahre Labyrinthe von Überlegungen oder Handlungen zwängen, bevor die Sache ein schlechtes Ende nimmt.

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Programm

Die Konzerte fanden im Café Marta an der Kramgasse 8 und im benachbarten Kunst- und Kulturhaus visavis an der Gerechtigkeitsagsse 44 in Bern statt. Die Künstler traten zeitversetzt in beiden Lokalen auf.

Freitag 19. Februar 2016

Café Marta / visavis

Marta
Ädu Baumgartner, Mischa Wyss,
Ruedi Stuber

visavis
Ruedi Stuber, Ädu Baumgartner,
Mischa Wyss

Samstag 20. Februar 2016

Café Marta / visavis

Marta
Jacob Stickelberger, Oli Kehrli, Rolf Marti

visavis
Rolf Marti, Jacob Stickelberger, Oli Kehrli

Stadtspaziergang

StattLand-Rundgang
«Ein Berner namens Mani Matter».

Sonntag 21. Februar 2016

Café Marta

Podiumsdiskussion
«Die wo so Liedli mache …»
Mit Nils Althaus, Martin Hauzenberger, Samuel Mumenthaler. Gesprächsleitung: Beat Hugi.

Stadtspaziergang

StattLand-Rundgang
«Ein Berner namens Mani Matter».

Tickets / Reservation

Die Veranstaltungen fanden am 19./20./21. Februar 2016 statt.

Medien

 

Medienmitteilung

Gitarre, Stuhl, Mikrofon – ein Rückblick auf die 1. Berner Chansons Tage

(22.02.2016)

Das Berner Chanson lebt! Das haben die 1. Berner Chansons Tage (19. bis 21. Februar 2016) eindrücklich bewiesen. Ausverkaufte Vorstellungen und ein begeistertes Publikum. An der abschliessenden Podiumsdiskussion wurde kontrovers über das Genre diskutiert.

Rund fünfzig Jahre nach den ersten Auftritten der Berner Troubadours ist das Berner Chanson zu seinen Ursprüngen zurückgekehrt – in die Kellerlokale der Berner Altstadt. An zwei Abenden traten im Café Marta und im Kunst- und Kulturhaus visavis sechs Chansonniers auf, je drei pro Abend. Sie wechselten vom einen ins andere Lokal, sodass das Publikum in beiden Kellern dasselbe Programm mitbekam – allerdings in anderer Reihenfolge. Und dieses Publikum erschien zahlreich: An beiden Abenden war der letzte Stuhl besetzt. Ein paar Zuschauer/-innen mussten auf den Stufen der steilen Treppen Platz nehmen, die in den Berner Untergrund führen. Insgesamt wurden 250 Tickets verkauft.

Sechs Künstler, drei Generationen, zwei Abende

Den ersten Abend bestritten Ädu Baumgartner (Trubädur), Mischa Wyss und Ruedi Stuber, der zweite Abend gehörte Rolf Marti, Oli Kehrli und Jacob Stickelberger. Das Publikum sah damit drei Generationen Berner Chansonniers in der reinen Substanz am Werk. Gitarre, Stuhl und Mikrofon waren die einzigen erlaubten Hilfsmittel; keine Begleitmusiker/-innen, keine Showeffekte. Nur Texte und Akkorde. Dass Jacob Stickelberger an die 1. Berner Chansons Tage reiste, war ein besonderes Highlight. Der Doyen des Berner Chansons tritt nur noch selten auf. Das Publikum dankte es ihm mit herzlichem Applaus.

Der Abschluss des Mini-Festivals bildete ein Werkstattgespräch zum Genre des Berner Chansons. Was unterscheidet den Chansonnier vom Liedermacher? Welchen Einfluss hatte das Genre auf den Mundartrock? Und: Steckt im Berner Chanson noch ein innovativer Kern oder ist es längst zum gutbürgerlichen «amuse-bouche» verkommen? Unter der Leitung von Beat Hugi diskutierten Martin Hauzenberger, Samuel Mummenthler und Nils Althaus. Das Publikum wurde in die höchst kontroverse Diskussion einbezogen.

Erste, zweite, dritte Berner Chansons Tage?

Ein Name durfte an den 1. Berner Chansons Tagen natürlich nicht fehlen: Mani Matter. Die Festival-Besucher/-innen konnten sich an zwei thematischen StattLand-Führungen unter dem Titel «Ein Berner Namens Matter» auf die Spuren des Urvaters des Berner Chansons machen.

Ob aus den 1. Berner Chansons Tagen eine Tradition wird, ist noch offen. Die Organisatoren werden eine Analyse vornehmen und danach entscheiden. Am Interesse des Publikums dürfte es jedenfalls nicht scheitern.

Download Medienmitteilung vom 22.02.16

Download Medientexte vom 24.01.16

Bilder

Medienspiegel 2016

20Minuten (16.02.16)
SRF-Regionaljournal Bern/Freiburg/Wallis (20.02.16)

Medienauskünfte

Christian Liengme
079 582 05 67
christian.liengme@hogrefe.ch

Über uns

 

Idee

Seit etlichen Jahren erlebt das Berner Chanson mit neuen Stimmen eine eigentliche Renaissance. Die verschiedenen Interpreten treten allerdings weitgehend für sich auf, wodurch die Öffentlichkeit diese «Bewegung» nicht in ihrer Gesamtheit und Vielfalt wahrnimmt – ganz anders als zu Zeiten der «Berner Troubadours», der «Berner Chansonniers» und der «Berner Trouvères».

Die 1. Berner Chansons Tage präsentieren einen Querschnitt der aktuellen Berner Chansons-Szene. Sie ermöglichen Neu- und Wiederentdeckungen und bieten den Interpreten eine Vernetzungsplattform.

Organisation

Christian Liengme (Idee und Programmierung), Rolf Marti (Idee und Programmierung), Anja Stapelfeldt (Sponsoring und Kommunikation), Adrian Marthaler (Veranstaltung)

Kontakt

info@bernerchansons.ch

Partner

Migros Kulturprozent
Burgergemeinde Bern
Kultur Stadt Bern
Café Martha
StattLand
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Aare Bier
Cantina del mulino